Gebäudeautomation mit Emporium. Unser Smarthome für kleine und große Projekte. #3

19. November 2020

 

Und hier ist schon unser dritter Blog. Wir wollen Euch hier Jan Neckel vorstellen. Er ist Projektleiter für unser Gebäudeautomationssystem emporium und er wird euch zeigen, was unser System alles kann.

 

Um was es heute geht? Eigentlich ganz einfach, wir möchten euch erklären, was emporium ist und was dahinter steckt. Ja, was ist denn das jetzt überhaupt? emporium ist unser Beitrag zum Thema Gebäudeautomation oder Smart Home. Im heutigen Blog erfahrt ihr, was wir im Bereich Smart Home machen, wer oder was dahinter steht und auch was ein Smart Home so kostet. Ist ja mit einer der entscheidendsten Punkte. Hier herrschen ja die unterschiedlichsten Meinungen über die Kosten in einem intelligenten Gebäude. Bleibt also dran für einige interessante Fakten.

 

Erst einmal kurz zu uns: Wer sind wir überhaupt?

 

emporium – das ist unser System zur Gebäudeautomation, angefangen von der kleinen Lagerhalle über smarte Einfamilienhäuser, große Wohnanlagen bis hin zu komplexen Bürogebäuden oder auch Kirchen. Wir, ein Team von ca. 40 Mitarbeitern aus der Steinbach-Gruppe vom Softwareentwicklern über den Elektroplaner, den Elektriker bis hin zu Grafikern. Wir kümmern uns um unser Baby und wir haben dabei einen Riesenspaß wirklich smarte Lösungen umzusetzen und so auch mehr Intelligenz in Gebäude zu bringen.

 

Warum machen wir das?

 

Wir haben leider selber die Erfahrung machen müssen, dass der Bedarf für ganzheitliche oder für eine ganzheitliche Betrachtung und Herangehensweise an dieses Thema einfach enorm ist. Es existiert enorm viel Halbwissen. Es gibt ein rasant wachsendes Angebot an Smart Home-Lösungen und irgendwie hat bei allem, was wir da erleben durften, uns so der rote Faden gefehlt, der durchgängig durch alle Lösungen durch gefunden hat. Entweder ist man irgendwo mit einer Lösung schnell an ein Ende gekommen, in der Sackgasse gelandet oder der Aufwand ist einfach ins Unermessliche gestiegen. Hier haben wir angesetzt und hier machen wir auch was anders. Wir arbeiten nunmehr seit über 50 Jahren im Bereich der Industrieautomation und von dort kommt auch unser emporium. Seit zehn Jahren gibt es Smart Home bei uns in der Firma und wir haben alles, was wir aus der Industrieautomation kennen weiter perfektioniert und in unsere Gebäude aufgenommen. Mit jedem Projekt ist quasi der Funktionsumfang auch gewachsen und das über zehn Jahre. Heute haben wir ein System geschaffen, welches wir ohne jegliche Programmänderung in eine Kirche, in einem Wohnhaus oder einem Produktionsbetrieb einsetzen können. Für uns ist es wichtig, von erster Sekunde an zu helfen die Idee eines smarten Gebäudes zu entwickeln, voranzutreiben. Was braucht man, was ist Spielerei oder was ist überflüssig? Was macht Sinn, wo fängt der Unsinn an? Hierüber werden wir auf jeden Fall noch mindestens einen weiteren Block machen. Ihr glaubt gar nicht, was sich so in zehn Jahren da alles ansammelt. Also am besten gleich unseren Kanal abonnieren und ´dran bleiben.

 

Wie muss ein Gebäude aufgebaut werden, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen? Worauf ist zu achten, damit es nicht unnötig teuer wird. Ja und wenn das alles erledigt ist, dann steht einem smarten Gebäude auch nichts mehr im Weg und der erste Schritt, der wichtigste Schritt ist gemacht.

 

Wie sieht unsere emporium jetzt also aus? Was haben wir da zusammen gebaut?

 

emporium ist ein Automationssystem. Es basiert auf einer WAGO PFC 200, das ist eine SPS, also eine speicherprogrammierte Steuerung, wie es sie auch von Siemens und Co gibt. Das ist unser Herzstück. Wir bedienen uns im Hintergrund an Industriekomponenten. Das ist gut, langlebig, standardisiert und günstig, kann jederzeit ausgetauscht werden. Das geniale ist, auf dem Weg lässt sich alles umsetzen ohne einen großen Materialaufwand loszutreten. Im Vordergrund steht dann eine sehr hochwertige und aufwendige Benutzeroberfläche. Die ist aber bei uns einfach dabei, die kommt mit ohne Extrakosten. Wir haben keine Extrakosten für die Visualisierung, weil es unser Produkt quasi von selbst generiert. Bedienelemente, Schalter, Taster, Thermostate kommen von namhaften Partnern wie GIRA, THERMOKON, ELTAKO, JUNG, BUSCH JÄGER. Wir arbeiten mit modernster EnOcean-Funktechnologie, da wo es möglich ist, kabelgebunden, da wo es notwendig ist, und die gesamte Logik verpacken wir in unserer WAGO-Steuerung. Alles liegt im Gebäude, Messwerte, Historien, Benutzerrechte, in der Datenbank, die im Gebäude selbst untergebracht ist. Ja, und so schaffen wir es, das Ganze auch kostentechnisch im Rahmen zu halten.

 

Was kostet denn jetzt so ein emporium-Smart Home?

 

Es ist eine schwierige Frage. Es kommt ja auch auf das Gebäude an. Ein großer Gebäudekomplex oder ein Bürokomplex kostet natürlich mehr als ein Einfamilienhaus, das ist jedem klar. Aber ich würde euch trotzdem was sagen. Ein kompletter Schaltschrank mit aller Aktorik, mit aller Logik, mit einem fertigen einsatzbereitem System inklusive Wandtaster, Sensoren, Benutzeroberfläche, App – es ist alles dabei, kann so angeschlossen werden, sofort einsatzbereit. Das kostet gar nicht mehr so viel, gar nicht so viel wie man eigentlich denkt. Weit unter 20.000 Euro. Das sind in der Regel keine 20 Prozent mehr, als eine herkömmliche Elektroinstallation. Das muss man sich mal vor Augen führen. Und da ist alles drin, all inklusive. Es kann von jedem Elektriker verkabelt werden und deckt alles ab, was man sich in einem Ein-, Zweifamilienhaus bis hin zu einem kleinen Mehrfamilienhaus wünscht. Wenn ich da ein bisschen handwerklich begabt bin, kann ich auch Vieles selbst erledigen. Da spare ich noch mal Geld. Es geht aber auch noch einfacher. Wir haben schon Projekte mit deutlich geringerem Kostenaufwand umgesetzt, auch im Bestand. Diese und auch andere unserer Großprojekte zeigen wir in den nächsten Blogs, also unbedingt ´dran bleiben.

 

In unseren nächsten Beiträgen wird es auch immer wieder darum gehen hinter die Kulissen zu schauen. Wir zeigen euch Beispiele aus unseren Projekten, was wurde umgesetzt, wie wurde es umgesetzt. Wie leben die Nutzer heute mit dieser Umsetzung, mit den Projekten. Wie kommen sie damit klar, was nutzen sie, was wird nicht mehr genutzt. Ja, wir möchten auch über Punkte sprechen, welche wir heute vielleicht ein bisschen anders machen würden. Man lernt ja auch in zehn Jahren so einiges dazu. Der Markt entwickelt sich weiter, die Technik entwickelt sich rasant weiter und wir möchten euch auch ein paar interessante Einblicke zu EnOcean geben, Interviews und Fragenrunden mit unseren Partnern führen – WAGO, RESIDIUM mal hier angeführt – RESIDIUM, eine sehr hochwertige Türkommunikationsanlage, die wir hier auch exklusiv mit einsetzen.

 

Ja, ich freue mich auf euer Feedback, ich freue mich auf eure Fragen. Diskutiert gerne mit uns, fragt nach, zeigt uns auch eure smarten Projekte. Unsere Kontaktdaten findet ihr in der Beschreibung unten. Ruft doch einfach mal an oder schreibt uns eine Nachricht, ich freue mich ´drauf! Wir beantworten eure Fragen in einem der nächsten Blogs und vielleicht ist ja was Interessantes dabei, was wir schon umgesetzt haben oder wo wir euch direkt zeigen können und ihr das selbst machen könnt. Bleibt also ´dran, schenkt uns einen Like, abonniert natürlich unseren Kanal – das wär´ doch schade, wenn er ihr etwas verpasst und es ist sicherlich eine Menge interessanter Projekte und Einblicke in die Welt der Gebäudeautomation geben. Dankeschön, dass ihr dabei wart, bleibt dabei und bleibt gesund!

 

 

 

 

Infos zu Emporium: www.emporium-automation.de

 

Beispiele und Referenzen: www.emporium-automation.de/referenzen.html

 

Euer direkter Draht zu Jan Neckel: +49 (0) 9771 68877-230

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