Gebäudeautomation mit emporium. Hoher Mehrwert in Wohnanlagen für Mieter und Investor. #5

2. Dezember 2020

 

Warum Gebäudeautomation auch in Mietwohnungen ein lohnendes Investment ist und welche Vorteile sie ihr bringt? Genau das wollen wir Euch in diesem Beitrag erklären.

 

Zwei Sichtweisen: Investor und Mieter

 

Gut – Wohnungsbau, Mietergeschäft, Investmentobjekte… hier müssen wir natürlich zwei Gesichtspunkte betrachten. Einmal die Sichtweise des Investors, des Eigentümers und dann die Sichtweise des Nutzers: Im Gegensatz zu einer Immobilie im Eigenbesitz rücken hier also andere Punkte in den Vordergrund. Wenn wir Gebäudeautomation ins Spiel bringen, dann sprechen wir ja immer von den drei Grundpfeilern: Ökonomie, Sicherheit und Komfort. Betrachten wir jetzt also in dem Fall den Nutzer, den Mieter… so finden sich hier die Vorteile mehr im Bereich Komfort. Eine Steigerung des Komforts ist natürlich für die Nutzer schön, für den Eigentümer stellt es aber auch eine Wertsteigerung und eine Steigerung der Attraktivität seiner Immobilie dar. Auf der anderen Seite, wenn wir jetzt mal aus der Blickrichtung des Eigentümers auf das Thema schauen, ergeben sich Vorteile vor allem in den Bereichen Sicherheit und Ökonomie aber auch im Bereich Komfort. Das Gebäude wird überwacht. Sämtliche elektrische Anlagen befinden sich in einem Monitoring. Störungen, Fehler und Ausfälle werden sofort erkannt, gemeldet und können gezielt angegangen werden. Vernetzte Rauchmelder, leckage Sensoren, Schließkontakte – sie alle liefern zusätzlich wichtige Informationen und alarmieren im Ernstfall den Hausmeister und den Kundendienst oder die Feuerwehr. Verbrauchsdaten werden automatisch erfasst und in einer Datenbank abgelegt. So muss man für eine Ablesung niemanden mehr an das Gebäude schicken. Ein Mausklick genügt, um die Nutzerabrechnung zu erstellen. Das spart natürlich enorm Personalaufwand ein und lässt uns mehr Zeit für die wichtigen Aufgaben. Das Gebäude kann seinen Verbrauch dabei im Bereich Heizung und Klima selbstständig minimieren durch solare Erwärmung im Winter und durch die automatische Beschattung im Sommer. Es bietet also die Möglichkeit, voll automatisiert aber auch manuell gesteuert zu werden. Intuitiv bedienbar mit einer sehr übersichtlichen und einfachen Benutzeroberfläche kann zum Beispiel der Hausmeister für einzelne Wohnungen die Automation freigeben oder sperren. So kann immer auf die Bedürfnisse und Wünsche der Nutzer ganz schnell eingegangen werden. Eine hochmoderne Video-Türkommunikationsanlage, designtechnisch sehr aufwändig, einfach aus der Ferne verwaltet – das erspart nicht nur das typische Austauschen der Türschilder bei einem Mieterwechsel, sondern sie bedient sich auch günstiger Tablets in den Wohnungen als Gegensprechstelle und spart somit die teuren Türsprechinneneinheiten komplett ein. Das Tablet nutzen wir gleichzeitig für die Benutzeroberfläche des Smart-Homes, können hier also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ja und wer kein Smart-Home will, der bedient das System ganz konventionell per Wandtaster, wie wenn du es überhaupt keine Automation gäbe. Was ich eingangs schon erwähnt habe, der Aufwand der Gebäudeverwaltung wird also einfach komfortabel minimiert. Ein Blick in das System zeigt aus der Ferne schon, ob alles in Ordnung ist und wenn nicht, was gemacht werden muss. Der Hausmeister wird entlastet, der Verwalter wird entlastet, der Eigentümer spart, der Bewohner spart und alle gewinnen dabei an Komfort. Das ist toll, finde ich zumindest. Bleibt jetzt nur noch zu klären, was kostet das Ganze jetzt?

 

Zahlen sagen mehr…

 

Wir haben hier eine Beispielrechnung aus einem aktuellen Projekt, – die möchte ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten. Es geht dabei um ein Wohnobjekt, bestehend aus drei Häusern mit insgesamt 50 Wohneinheiten, drei Tiefgaragen, Außenanlage, Fahrstühle, Heizung, Kühlung, Lüftung, Türkommunikation, – also ein wirklich top ausgestattetes, modernes Objekt. Brechen wir hier die Elektro-Installationskosten bei der Gesamtanlage auf alle Wohneinheiten herunter, dass wir den Vergleich ermöglichen können, so kamen die Planer bei Material, – und Installationskosten auf 8700 Euro pro Wohneinheit. Mit der vollen Automation des kompletten Gebäudes inklusive Tablets, Video-Türsprechanlage und unserer genialen Visualisierung, welche wirklich jeder sofort intuitiv bedienen kann, kamen wir auf Kosten von 9100 Euro pro Wohnung. Das ist gerade mal ein Unterschied von 400 Euro, also viereinhalb Prozent Mehrkosten, bei einer wahnsinnigen Steigerung von Komfort, Ökonomie und auch Sicherheit im Gebäude. Zudem wird so natürlich auch der Wert des Objekts gesteigert. Die Wohneinheiten werden noch attraktiver und nebenbei wird der gesamte Verwaltungsaufwand deutlich minimiert. Rechnet man allein die Zeit, welche für das Ablesen der Zähler aufgewendet werden muss, das ist einfach krass, was man hier mit diesem minimalen Mehraufwand einsparen kann. Ganz am Rande entstehen natürlich noch massig weitere Vorteile. Ein Beispiel: durch den Einsatz der EnOcean-Funkwandatster haben wir natürlich deutlich mehr Flexibilität im Gebäude. Neue Taster können jederzeit hinzugefügt werden, wo auch immer ich diese möchte, können verlegt werden – alles kein Problem. Zum Thema EnOcean werden wir euch demnächst auch noch ein weiteres Video präsentieren. Für uns ist das nämlich wirklich eine absolut zukunftsweisende Technologie.

 

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